Als einer der touristischen Highlights gilt der Milford Sound im Südwesten des Landes. Te Anau scheint mir als Basisstation dafür perfekt.
Die Anfahrt zum Milford Sound führt durch schöne Fjordlandschaft. Vor Ort buche ich eine zweistündige Bootstour. Man muss ja auch mal Normaltouri sein… 😉
Nun, der Geyranger ist es nicht gerade, aber trotzdem ganz nett. An- und Abfahrt waren spektakulärer.
Weiter geht es zum Mt. Cook und hier -Gletscher sind kalt- ziehe ich ein Motel dem Zelten vor. Beeindruckend ist dieser Berg schon, auch wenn er sich schüchtern hinter Wolken zu verstecken versucht. Der Sonnenuntergang lässt die Bergkuppen hier aber quasi erglühen.
Luftlinie sind die Fox- und Franz-Joseph Gletscher nur schlappe 70km entfernt. Da es aber keine direkte Verbindung gibt, ist die Tagesetappe über 300km lang.
Zwischenstation also in Haast. Greg -ihr erinnert euch, der Local von der Fähre- gab mir den Tipp, dass es in Jackson Bay die besten Fish & Chips in ganz Neuseeland gäbe. Nun, dorthin führt eine 48km lange Einbahnstraße zur Futterstation Cray Pot. Das Häppchen -in einem alten, umgebauten Zugwaggon- war einfach super. Die gut 100km lange Fahrt für Fish & Chips haben sich gelohnt.
Alles in allem eine gelungene und freudvolle Motorradtour.

…mit denen man wenigsten nicht -wie am Pont Neuf, Paris- historische Brücken fast zum Einsturz bringt. Scheiß die Möwe drauf…
Strahlte der Fox Gletscher bei meinem Besuch in vollem Sonnenschein, verhüllte sich der Franz-Joseph-Gletscher in düstere Regenwolken. Andern Tags war aber auch er bereit, seine verbliebene Schönheit zur Schau zu stellen. An beiden Gletschern herrscht ein Helikopterbetrieb, der in jedem etwas älteren vietnamesischen Touristen sofort wieder längst vergessene Traumata aufkommen lässt. Fehlte nur noch die Wagner-Beschallung…
Ob das, angesichts der durch Klimaerwärmung bedingten Abschmelzung der Gletscher, der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln.
Der nächste Stopp auf der Westseite ist Greymouth. Von dort aus startet die Westauffahrt zum Arthur’s Pass und die gestaltet sich deutlich knackiger als ihr Kollege von der Ostseite. Will heißen: Es macht deutlich mehr Spaß!!! Auf dem Rückweg stoppe ich noch in Shantytown an, einer teils historischen, teils rekonstruierten Minenarbeiterstadt aus Goldgräberzeiten, mit Rainer-Wolf-Gedächtnis-Dampflok.
Endpunkt der Tour entlang der Westküste ist dann Westport, nicht aber, ohne noch einen Ausflug nach Keramea zu machen. Weiter geht es nicht. Und auch hier wieder mal das bei Motorradfahren beliebt Spielchen: nicht eine Gerade länger als 100m. Mit dem kleinen Kälbchen schaltet man sich aber fast eine Sehnenscheidenentzündung in den linken Fuß und der linken Hand. Und das bei äußerst kühlen Temperaturen in den Bergen, wo man die Pfötchen eigentlich gerne an der Griffheizung hätte. Aber so ist es beim Motorradfahren wie in der großen Politik: Die Linke malocht sich ‘nen Wolf ab und hat trotzdem klamme Finger, hingegen die Rechte faul und warm am Ofen, respektiver der Griffheizung, sitzt und auch noch das Tempo der gesamten Maschinerie bestimmt. So viel Klassenkampf muss sein!!!!! Ja, ich weiß, einige würden mich jetzt gerne auf Herweghs Gedicht verweisen, von wegen ‚Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will‘, aber das will ich ja auch irgendwie nicht. Keep on rollin’…
Ein Wort noch zu den Straßenverhältnissen hier. Grundsätzlich sind die Straßen in gutem Zustand und die unzähligen Baustellen zeugen davon, dass man gewillt ist, diesen Zustand auch zu erhalten. Krass ist aber, wie viel Schotter vornehmlich in Kurven rumliegt, was die Motorradfahrfreude oftmals schockartig trübt. Man scheint hier gerne nochmal einen Eimer extra Schotter in die Kurven zu schütten. Fair ist das nicht…























Franz-Josef-Gletscher … die spinnen die Neuseeländer. Hätte man da nicht ’n cooleren Namen wählen können?
Z.B. Hans-Dietrich Genscher-Gletscher! (oder aber auch Genschman-Gletscher genannt).
Tolle Landschaft!
Keep on rollin‘, Bilbo!
Mt. Cook und Gletscher: geilomat! Sieht sehr schön aus.
Noch ein Hinweis zu Christchurch: Die Stadt galt (bis zum Erdbeben) als die mit der modernsten, innovativsten Stadtverwaltung der ganzen Welt.
Und ess mehr Obst! Nicht nur Peperoni-Sticks und Kekse!
Liebe Grüße aus dem Office
Patrick (+ Inga)
PS: Wenn Du im Herbst wieder vor Deiner Klasse stehst, fahre ich mit dem ruhmreichen 1. FSV Mainz 05 durch Europa! Har har – das ist ausgleichende Gerechtigkeit
Ja, Mutti,
manchmal gibt es auch nen Appel. Allein der Christchurch – Kommentar ist es wert, dass du seit 17 Jahren beim Difu werkelst. Der Steuerzahler dankt. :-):-):-):-)
Schick mir ne Postkarte aus Molwanien, wenn ihr in dortiger Steppe strandet.