Der Kakadu Nationalpark

AusblickWieder einmal beginne ich damit, dass die Tour nicht so lang werden sollte. Geplant war Pine Creek, doch da ich da schon gegen Mittag war, habe ich mich entschlossen, die Anfahrt in den Nationalpark noch hinten dran zu hängen. Sind ja nur 210km und das geht wohl am Nachmittag.Wasser

Finde in Jabiru Hier gehts reinauch einen netten Platz – eigentlich, denn dort, wo man zelten darf, ist alles sandig und steinig. Sonst ist der Platz aber schön. Die Anfahrt war schon gut. Nachdem die Planes der Wüsten und Buschlandschaften in Western Australia wieder bewaldeten Regionen gewichen sind, tauchen hier im tropischen Bereich auch wieder Palmen auf.

Palmen

Dem entsprechend ist die Luftfeuchtigkeit und die Wärme damit weniger gut erträglich.

Mache am nächsten Tag eine kurze Tour nach Ubirr. Dort gibt es 8000 – 15000 Jahre alte Felsmalereien der Aborigines zu bewundern, ich weiß ja grade nicht, wie alt die ältesten Höhlenzeichnungen in Europa sind, sie sind aber m.E. einige Tausend Jahre jünger.

MalereiMalerei Malerei Malerei Malerei

Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig wir von dieser Kultur wissen und verstehen. Eigentlich nichts und wieder nichts. Dabei ist das alles so interessant und faszinierend, aber es scheint mir hier der Fall zu sein, dass beide Volksgruppen völlig nebeneinander her leben. Hier ist ja nun mal IHR Gebiet, wie in vielen anderen Regionen auch, und dennoch hat man eigentlich keine Chance Kontakt zu bekommen. Es gibt einige Kulturzentren, Besucherzentren usw. aber die werden, wie auch die Galerie, in der ich das Bild gekauft habe, von Weißen geleitet. Dass da tatsächlich mal ein Aborigine steht, ist eher die ganz große Ausnahme. Vielleicht soll das ja so, ich weiß es einfach nicht. Für die eigentlichen Territorien der Aborigines braucht man Einfahrtsgenehmigungen und die sind nicht nur saftig teuer, sondern mit mittlerweile völlig runtergewirtschafteten Federungen auch nicht wirklich zu bewerkstelligen.

Insekt SpinneDa wünschte ich mir doch schon gerne mal einen Jeep mit 4WD oder dass ich einfach deutlich besser Motorrad fahren könnte. So bleibt vieles für mich verschlossen….

Weitere Spinne

Hier wimmelt es dann auch von den Leistenkrokodilen, den Salties, wie sie liebevoll von den Australiern genannt werden. Alles andere als Kuscheltiere.

ACHTUNG ! Schwimmt Taucht

Man bekommt sie nicht oft zu Gesicht, aber man riecht sie überall. Wer schon mal im Reptilienhaus des ortsansässigen Zoos war, weiß, was ich meine.

Morgen geht es weiter nach Darwin, meiner nördlichsten Station auf dieser Tour. Muss dringend das Motorrad reparieren lassen, sonst komme ich vom Asphalt gar nicht mehr auf die Piste.

Gecko

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3 Gedanken zu “Der Kakadu Nationalpark

  1. Hey Thomas,
    komme gerade aus dem saftiggrünen Allgäu zurück. Kann zwar nicht mit Leistenkrokodilen mithalten, hatte aber einen ziemlich fetten Frosch im Zelt. Ist mir beim IPad lesen auf den Kopf gesprungen 🙂
    Mich würde interessieren, wie Du mit dem Zelten klar kommst. Ich hatte nach ein paar Tagen schon schöne Druckstellen, die echt nervten. Vielleicht entwickelst Du ja schon Hornhaut an den Hüften?
    (Und wehe jemand schreibt hier jetzt, dass Thomas leichter ist als ich! Ich habe in der einen Woche Allgäu mindestens 24 Kilo abgenommen!).
    Wenn Du mal einen Aborigini sehen willst, musst Du Dich auf einen Berg stellen und mit ’nem Bummerang an einer Strippe wedeln! Das macht dann ein komisches Geräusch und der Herr Abo kommt aus dem Versteck. Hab ich bei Crocodile Dundee gesehen!
    Also, ich wünsch Dir viel Hornhaut auf der Leiste und wenig Krokodile!

  2. Moin – auch als Adipöser kann man bedenkenfrei zelten gehen. Solltest vielleicht mal deine Iso aus den 80ern gegen eine vernünftige ThermaRest eintauschen. Gutes Equipement ist schon wichtig. Dann klappt’s auch mit dem Schlaf.

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